Viva la France
Zwei Monate unter Franzosen
Am 02.Juni 2008 ging für uns, Kerstin Mold und Barbara Dürr die Reise ab nach Frankreich, um unser letztes zweimonatiges Praktikum dort zu verbringen.
Vom Flughafen in Lyon holten uns zwei Lehrerinnen aus der Partnerschule in St. Chamond ab. Diese brachten uns danach in unser Hotel in St. Etienne, wo wir dann die nächsten zwei Monate verbrachten.
Hotel Mercure ist ein Hotel der Accor Kette. Das Küchen- sowie das Serviceteam dieses Hotels, empfingen uns sehr freundlich. Anfangs hatten wir natürlich noch kleine Verständigungsprobleme, da wir die Franzosen nicht davon überzeugen konnten, dass sie langsamer mit uns Österreicherinnen reden sollten. Mit der Zeit löste sich dieses kleine Sprachproblem natürlich auch und wir konnten uns dort sehr gut einleben.
Ab diesem Zeitpunkt, ließen wir beide nichts mehr „anbrennen“!
Dadurch, dass wir jedes Wochenende frei hatten konnte uns nichts mehr im Hotel halten. Wir erkundeten die Stadt und den Park, der sich gleich gegenüber von unserem Hotel befand.
Ein Lehrer aus der Partnerschule, St. Chamonds, kam uns regelmäßig besuchen.
Ihm verdanken wir einen schönen, unvergesslichen Ausflug in die Berge und zu einem kleinen, alten Château.
Vier Wochen waren vergangen. Ein neuer Aufschwung kam ins Hause Mercure. Die Praktikantinnen Kerstin und Barbara wechselten vom Küchenbereich ins Service.
Auch neben der Arbeit tat sich was für uns. Unsere Schulkollegin und Freundin Angelika Schöbinger trat ihr vierwöchiges Praktikum in Andrezieux an. Wir holten sie voll Freude am Bahnhof ab und zeigten ihr die Stadt und alles was wir bis jetzt erkundet hatten.
Nachdem sich auch Angelika in ihrer Praktikumsstelle im Novotel eingewöhnt hatte, planten wir drei einen Ausflug nach Paris, die Stadt der Liebe und zugleich Hauptstadt Frankreichs.
Samstag 12.Juli 2008: Wir setzen uns in den TGV, Frankreichs schnellsten Zug, der bis zu 300h/km fährt und in drei Stunden standen wir in Paris vor den Toren der Notre Dame und am Fuße des Eiffelturms. Wir schlenderten auf der Champs Elysées und kauften schöne Souvenirs. Wir besuchten das Louvre und den Platz der Bastille.
Nach diesem Ausflug hatten wir nur noch zwei Wochen zu arbeiten.
Diese Zeit verging wie im Flug, da die Vorfreude auf zu Hause schon wieder sehr groß war.
Am Samstag, den 26. Juli machten wir drei uns dann auf den nach Hause Weg. Bevor wir jedoch ein Hotelzimmer direkt am Flughafen Lyons beziehen konnten, erkundeten wir noch die Stadt.
In den zwei Monaten in Frankreich, konnten wir unseren französischen Wortschatz um einiges erweitern und konnten viele Erfahrungen für unseren weiteren Lebensweg sammeln.
Wir werden unsere Arbeitskollegen, St. Etienne und unsere gemeinsamen Ausflüge nie vergessen.
Barbara Dürr / Kerstin Mold |