Regionen
ohne Grenze – Raum für internationale Zusammenarbeit
Internationaler UNESCO-Workshop in Tschechien
Eine Woche der besonderen interkulturellen Begegnung und
kulturellen Vielfalt erlebten
9 Schüler der Höheren Bundeslehranstalt und Interkulturellen
Hotelfachschule Retz von 21. bis 27. September 2003. Als Vertreter
einer österreichischen UNESCO-Schule waren sie vom UNESCO
Club Olmütz zu einem internationalen Jugendtreffen und
Workshop eingeladen worden, der den Titel „Regionen
ohne Grenze – Raum für internationale Zusammenarbeit“
trug.
Die Schüler der HLT Retz verbrachten eine ganze Woche
mit Jugendlichen aus Polen, Tschechien und Deutschland und
hatten bei zahlreichen Aktivitäten die Möglichkeit,
neue Freundschaften und interessante Kontakte zu knüpfen.

Ganz im Sinne eines vereinten Europas war jede Gruppe aufgefordert
ihre Heimatregion vorzustellen und so präsentieren die
Retzer Tourismusschüler das Retzer Land und seine touristischen
Sehenswürdigkeiten. Das Kennenlernen der Regionen Südmähren
und nördliches Weinviertel stellte einen Schwerpunkt
im kulturellen Programm dar. Per Bus hatten die Teilnehmer
die Möglichkeit die UNESCO Weltkulturerbe-Stätten
Olmütz, Telc sowie das Areal um die südmährischen
Schlösser Lednice und Valtice kennen zu lernen. Ein Ausflug
in die Beskiden bot einen Einblick in die Volkskultur der
Walachei, wo besonders das Freilichtmuseum mit Holzhäusern
aus dem 18. Jahrhundert beeindruckte. Freilich durfte auch
ein Ausflug nach Wien nicht fehlen, ebenso wenig wie eine
Stadtführung in Retz. Letztere beinhaltete natürlich
auch eine Kellerführung im berühmten Weinkeller
der Stadt.
Besonders stolz waren die Retzer Schüler, als sie den
Gästen ihre Schule zeigen durften.
Wie bereits während der gesamten Woche bewiesen sie
auch hier, dass Toleranz gegenüber anderen Nationalitäten
und Kommunikation mit anderssprachigen Jugendlichen
eine Selbstverständlichkeit der jungen Generation ist.
Die Teilnehmer waren sich der europäischen Dimension
dieses Projekts durchaus bewusst und haben durch ihr Verhalten
und Engagement sicherlich dazu beigetragen, dass das „vereinte
Europa“ auch in den Köpfen der Menschen wieder
ein Stück enger zusammen gerückt ist. Gerne werden
sie an weiteren internationalen UNESCO Projekten teilnehmen,
die aus diesem ersten Treffen zwischen Schülern aus vier
Ländern hervor gehen werden.
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