Erlebe des Leben
Projekttage der HLT 4A in Wildalpen
Weitere Bilder von den Projekttagen >>
Der 4. Jahrgang der HLT Retz absolviert in der letzen Schulwoche des Schuljahres 2006/07 Abenteuererlebnistage in Wildalpen (Steiermark).
Am ersten Tag der Erlebnistage in Wildalpen stand eine längere Wanderung auf dem Programm. Zuvor wurde die Klasse samt unserm Begleiter Fachlehrer Michael Brabenetz in Gruppen zu sechs Personen aufgeteilt.
Dann ging es mit Bergführern auf verschiedenen Routen in die Berge. Jeder Gruppe wurden verschiedene Aufgaben gestellt.
Ziel des ersten Tages war es am Abend ein Menü mit drei Gängen zuzubereiten. Für Schüler der HLT sollte das eigentlich kein Problem sein. Erschwert wurde diese Aufgabe dadurch, dass wir nur Zutaten verwenden durften, die entlang der Routen versteckt worden waren.
Um die einzelnen Aufgaben zu lösen, musste man etwa mit dem Kompass umgehen können oder auch im Team eine menschliche Brücke bilden, um ein Gruppenmitglied über einen Bach zu bringen. Bei jeder Aufgabe musste ein anderes Gruppenmitglied die Leitung der Gruppe übernehmen.
Auch wenn die Routen verschieden waren so hatte doch jede ihre Tücken und alle verlangten von der Klasse einiges ab. So waren alle froh im Laufe des Nachmittags im Camp anzukommen und nach einer kurzen aber dennoch spannenden Abseilübung mit der Zubereitung des Abendessens zu beginnen.
Obwohl alle 3 Gänge, Gemüsesuppe, gegrillte Spieße, gegrillter Fisch und Kaiserschmarrn, am offenen Feuer zubereitet worden waren schmeckte das Essen wider Erwarten vorzüglich.
So waren nach dem Verzehr alle wieder gestärkt aber dennoch müde von den Erlebnissen des Tages. Jeder war froh sich der wohlverdienten Nachtruhe hinzugeben.
Doch die Ruhe währte nicht lange. Am nächsten Morgen ging es in aller Früh auch schon weiter. Übungen auf dem Hochseil, klettern im Klettergarten sowie eine Vertrauensübung standen auf dem Programm.
Beide Aufgaben verlangten sowohl psychisch wie auch physisch einiges von uns ab. So war es nicht verwunderlich, dass man nach dem Balancieren auf dem Drahtseil (15 Metern Höhe) nicht nur keuchte, sondern froh war wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Obwohl wir alle voll gesichert waren, ist es ein Unterschied ob man eine Hängebrücke in einem Meter oder in fast 20 Metern Höhe überquert.
Bei der Vertrauensübung war die Aufgabenstellung, auf einer Strickleiter einen ca. 10 Meter hohen Baumstamm zu erklettern. An der Spitze angekommen war es nicht einfach auf der kleinen Standfläche das Gleichgewicht zu halten. Danach sollten wir uns in die Tiefe stürzen, während wir von einer anderen Person mithilfe eines Seiles gesichert wurden.
Bei einer kleinen Stärkung ging es in der Nachbesprechung noch einmal um die einzelnen Aufgaben und auf deren Lösung.
Mit zahlreichen Erfahrungen und Eindrücken und dem Wissen über sich selbst und dem Interagieren in einer Gruppe reicher, ging es auch schon wieder Richtung Heimat.
Manuel Letz

|