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Aotearoa - Out trip to the other side of the world

Wenn man mit einem gigantischen Bohrer von Österreich beginnend durch den Erdballen bohren, sich der enormen Hitze aussetzen würde, würde man die Erdplatte wahrscheinlich nahe Neuseeland wieder durchbrechen.

Ganz so turbulent war jedoch die Reise von Verena und mir ins wunderschöne Land der Kiwis nicht. Wir bevorzugten dann doch lieber das Flugzeug und begaben uns am 25. Juni 2008 in Richtung Auckland.

Nach einem äußerst anstrengenden Flug, der sich über 24 Stunden erstreckte, wurden wir von unseren Gastfamilien in Empfang genommen.

Verena war bei Arohas Familie untergebracht. Ihre Mutter, geborene Maori, ihr Vater abstammender Engländer lebten gemeinsam mit ihrer Tochter Aroha in einem Haus im Viertel Manurewa.

Aroha ist eine junge, dynamische Studentin des MIT, die sich am liebsten mit ihrer besten Freundin Geraldine zum Shoppen trifft.

Meine Wenigkeit lebte mit der Familie Frei, die aus Deutschland nach Neuseeland ausgewandert war, in einem Haus direkt am Strand in Bucklandsbeach. Als Schwester von 2 Brüdern und einer anderen Schwester war Fenja die älteste Tochter. Fenja ist die engagierte Managerin des Restaurants „The Beachhaus“, ist stets bemüht ihre Freizeit sinnvoll mit Freunden und Familie zu verbringen, wenn sie nicht gerade dabei ist wieder einmal ihre Bankomatkarte zum Shoppen zu zücken.

Nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten mit kommender und gehender Müdigkeit, gewöhnten wir uns sehr schnell an unsere neue Umgebung und genossen vor allem das Meer.

Gleich zu Beginn reisten Verena und ich mit Arohas Familie über die Nordinsel, wo wir viele Impressionen mit nachhause nehmen konnten. Vor allem aber waren wir von MITAI beeindruckt, das sich nach unserem Hinbegeben als ein Abend ganz im Sinne der Maoris (=Ureinwohner Neuseelands) herausstellte.

Oftmals trafen uns Verena und ich in Auckland City, wo wir uns gemeinsam viele Sehenswürdigkeiten angeschaut haben, sowie wir auch zur Uni gingen.

Das Manukau Institute of Technology, kurz MIT war unsere Schule, wo wir an Vorlesungen wie Function Management, Getränkemanagement oder Barista teilnahmen. Ebenso mussten wir ein Projekt über Österreich gestalten, das wir zum Schluss auf dem Institut präsentierten.

Unter anderem hatte ich auch die Möglichkeit mit Guys Familie nach Queenstown zu reisen, wo ich von Bungy Jumping bis hin zum Snowboarden und Jetboot fahren viele Sachen durchprobierte.

Ebenso besuchten Verena und ich einen Freund in Christchurch, wo wir uns sehr sportlich betätigten, sowohl beim Klettern als auch beim Sightseeing.

Am Ende unserer Reise durch das „Land of the Long White Clouds“ beschlossen wir noch eine Woche in Sydney zu verbringen. So zog es uns nach Australien, wo wir vor allem die Tiere sehr gut kennen lernten, genauso wie wir von der Harbour Bridge, dem Darling Harbour und dem Opera House sehr angetan waren.

Das war nur ein minimaler Auszug aus dem Erlebten, was Verena und ich an Erfahrungen gesammelt haben, aber ich glaube, wir können beide nur jedem raten, sich einmal das Land der Maoris genauer anzuschauen, denn das war mit Abstand zwei der schönsten Monate unseres Lebens.

Kleines Maori-Wörterbuch:

Aroha – Liebe
Aotearoa – Neuseeland
Haere mai – Willkommen
Kia ora! – Hallo!
Kei te aroha au i a koe. - Ich liebe dich.

Nadine Wieser